Rückblick auf unsere Matinée vom 18. Januar 2026
Mit knapp vierzig unserer mittlerweile über 50 Sänger:innen durften wir am Sonntag, dem 18. Januar 2026, in unserer Stammkirche, der reformierten Kirche Im Wil in Dübendorf, unter der bewährten Leitung von Ueli Vollenweider erneut ein unvergessliches Konzert erleben. Verstärkt durch unsere Band – mit dem uns seit vielen Jahren begleitenden Pianisten Roger Näf am Flügel, Rainer Fröhlich an den Drums sowie Luciano Maranta am Bass – übertrug sich unsere Begeisterung für die Musik spürbar auf das Publikum.
Unserer Einladung folgten rund 200 Personen. Die hervorragende Akustik der Kirche macht Chören das Singen leicht. Architektonisch ist der Raum so gestaltet, dass er über einen hohen Luftraum verfügt, der selbst bei voll besetzter Kirche tragende und volle Klänge ermöglicht.
Unser Programm umfasste 13 Titel aus unserem Repertoire. Eröffnet wurde das Konzert mit dem Einzug des Chors zum mystischen Vorspiel der Band zu «Conquest of Paradise» von Vangelis. Es folgte das schmissige «I Will Follow Him» aus dem bekannten Musical Sister Act. Anschliessend erklang «Baba Yetu» (übersetzt: Vaterunser), dessen afrikanischer Text auf Swahili uns bei der Erarbeitung vor eine besondere Herausforderung stellte. Roland Lüthi sang das einleitende Solo und führte uns – neben der Band – mit Leidenschaft und Verve durch diesen Song.
Der nächste Titel, «Open the Eyes of My Heart, Lord», wurde von Erika Brunner eingeleitet. Man spürte deutlich, dass dies eines ihrer Herzenslieder ist. Damit endete der erste Liederblock, und unsere Moderator:innen Roli Lüthi und Rita Strässle leiteten charmant zum zweiten über.
Dieser begann mit «I Just Wanna Be Ready», in dem Charlotte Visetti das Solo übernahm. Es folgte «So High» mit erneut Roli im Solopart. Danach erklang «The Lion Sleeps Tonight», ein Lied, das man fast schon als Gassenhauer bezeichnen kann. Mit «Hit the Road, Jack» lieferten sich die zahlenmässig überlegenen Damen im Chor ein musikalisches Kräftemessen mit den Herren, die sich jedoch energisch und tapfer behaupteten.
Mit «Stand by Me» von Ben E. King, dem kraftvollen «The Storm Is Passing Over» sowie dem zunächst lieblichen, dann anschwellenden «Thankful» von Josh Groban ging es in den dritten Liederblock. Im anschliessenden, powergeladenen «I Said I Wasn’t Gonna Tell Nobody» sang Charlotte Visetti erneut mit Bravour das Solo. Mit dem Titel «Jesus Brought Me Out» fand das Konzert seinen offiziellen Abschluss.
Als Zugaben präsentierten wir ein ABBA-Medley mit «Thank You for the Music», bei dem Esther Maag das Solo sang, sowie «Dancing Queen». Das Publikum klatschte begeistert eine weitere Zugabe heraus, die im trostspendenden Song «A Light of Hope, a Song of Peace» bestand. Damit fand das Konzert seinen definitiven Abschluss.
Im Anschluss waren alle Anwesenden zu Kafi und Zopf eingeladen – ein Angebot, das regen Anklang fand.